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Brigittes Besuch im Sommer 2018

Liebe Freunde und Mitglieder des Vereins AGANDI e.V.,

knapp vier Wochen Uganda liegen hinter mir – schade, dass die Zeit schon wieder vorbei ist!

Die Ereignisse rund um ́s home sind vielfältig und nicht unkompliziert. Das Wichtigste: Es ist sehr schön und einladend anzusehen, wir wissen, dass die Kinder sich wohl fühlen werden. Ich habe es mit allen Kindern – nicht zeitgleich – besucht und sie können den Umzug kaum abwarten.

Die Hindernisse, die einen Umzug der Größten (Jovens school) im Juli verhindert haben sind, dass es einen im Voraus von uns wenig bedachten bürokratischen Weg gibt um den Betrieb des homes durch Agandi und unsere Partnerorganisation spa of hope/Uganda legal zu gewährleisten. Der erste Schritt ist getan: Wir trafen den local leader von Nalugala/Einzugsbereich des homes. Er hörte sich Alles an, besichtigte das home, war sehr einverstanden und forderte einen Bericht über Ziele und Arbeitsweise an – den er inzwischen bekommen hat – und leitete dann unseren Antrag weiter. Zwei weitere Stellen werden den Antrag begutachten, die letzte Instanz wird der child-care-taker (vgl. Jugendamt) des Raumes Entebbe sein. Wenn wir dieses procedere nicht durchlaufen um die offizielle Anerkennung zu erhalten, laufen wir Gefahr, dass unser home geschlossen und enteignet wird, da es in den vergangenen Jahren mehrere Fälle von Kindeshandel durch Amerikaner und Europäer (!) unter dem Deckmantel „Kinderheim“ gegeben hat. Es ist eine formale Angelegenheit, die die Wartezeit etwas verlängern wird.

Auch ist das home noch nicht komplett ausgestattet. Als ich dort war, wurde es ans Stromnetz angeschlossen. Das war sehr aufwendig mit dem Setzen eines Mastes verbunden! Es wurden im Haus alle Kabel verlegt. Es wurden Regenrinnen installiert, ein Anschluss an die öffentliche Wasserversorgung wurde beantragt. Neun Doppelbetten wurden bestellt, 3 sind schon vorhanden. Zwei Betten werden jeweils in einem Raum stehen. Es fehlen noch die Sanitär-Einrichtungen, weitere Möbel und die Küchenausstattung.

Wir haben über Beziehungen eine studierte Sozialarbeiterin – Patience Sabano - aus Mittel- Uganda kennen gelernt und haben sie zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Sie wirkt sympathisch und kompetent. Derzeit arbeitet sie über die anglikanische Kirche in einem Familienprojekt, wo sie viel reisen muss. Unser home und die angebotene Stelle als Betreuerin für 22 Kinder gefiel ihr ausnehmend gut. In Uganda ist oft z.B. ein Lehrer für eine Klasse mit 100 (!) Kindern zuständig, eine „matron“ im Internatsbereich für mehr als 60 Kinder... Nur über die Bezahlung konnten wir uns noch nicht ganz einig werden.

In den letzten drei Monaten sind drei neue Mitglieder bei Agandi hinzugekommen – einer hat die für Paten übliche Summe von 50 € für die Bezahlung der künftigen Sozialarbeiterin übernommen. Insgesamt werden wir ca. 150 € / Monat für diese Stellung aufbringen müssen. 

Den Kindern geht es gut – viel besser als an der little-angels-school. Deshalb möchten wir auch, dass sie nach dem Umzug ins home an der St. Michaels-school verbleiben, d.h. wir müssen einen guten Preis für den täglichen Transport mit dem Schulbus aushandeln. Die fünf Kinder an der Jovens sec. School haben es einfacher, sie erreichen das home in 10 min. zu Fuß. Ab nächstem Februar werden schon neun Agandi Kinder die Jovens school besuchen. Neu sind dann: Sandra, Paul, Tendo und Ibrahim.

An beiden Schulen konnte ich im Juli am visitation day für Eltern/Angehörige teilnehmen. Lillian hat hierfür wieder viel Gutes gekocht. 

Mit sechs kleineren Kindern bin ich im lake-Viktoria Hotel schwimmen gegangen, sie erhielten dort Schwimm-Unterricht und auch für Essen wurde gesorgt. Sie waren absolut begeistert. Natasha (7), die noch vor einem Jahr ganz dünn, aphatisch und krank war, ist ein einfallsreiches, quicklebendiges Kind geworden – genauso wie David (6), unser jüngstes Kind, das als einziger noch den Kindergarten besucht und noch vor einem Jahr kein Wort englisch verstand und malte wie ein Zweijähriger, hat viel gelacht, englisch gesprochen und „Männchen“ gemalt. Er hat eine tolle Erzieherin, die sagt, dass er noch ein weiteres Jahr im Kindergarten bleiben soll um mit guten Chancen in die Schule starten zu können.

Die Erzieherin fragte auch nach Praktikanten aus Deutschland! Wer Interessierte kennt, wende sich bitte an mich. Eine solche Tätigkeit vor Ort ist eine einmalige, bereichernde Erfahrung – muss allerdings aus eigener Tasche bezahlt werden. Günstige, gute Unterkünfte kann ich vermitteln. Ganz unbedingt möchten wir natürlich auch Praktikanten einbeziehen, wenn die Kinder ins home umgezogen sind! Wer von den Paten oder anderen Mitgliedern mal mitkommen möchte, kann bei Interesse an der St. Michaels school nach Absprache ein wenig unterrichten. Ich habe „deutsch“ unterrichtet, das hat riesig Spaß gemacht, weil die Kinder und einige anwesenden Lehrer begeistert und konzentriert zuhören, nachsprechen und aufschreiben.

In den Herbstferien 2018 wird mich Samia Acimi (Patin von Joseph) nach Uganda begleiten. Wir freuen uns schon sehr darauf. 

Mit den Großen habe ich einen Moped-Taxi-Ausflug nach Entebbe gemacht. Zunächst sind wir am home vorbei gegangen. Dann sind wir mit sechs Personen auf drei Mopeds (das ist üblich) nach Entebbe zum Essen, zum Supermarkt und zum gr0ßen Samstagsmarkt gefahren. Die Kinder bekamen Bücher, benötigte Kleidung (Wäsche, Schuhe etc), Zucker, Seife, ein Bügeleisen u.a. Ein gelungener Tag, der alle begeistert hat. 

Im Agandi-Home werden wir neben der Sozialarbeiterin auch eine Köchen, einen (Nacht)Wächter und eine Putzfrau/Gärtnerin einstellen. Die Gärtnerin ist schon da – Robinah, die direkt nebenan wohnt und sich rührend um den Garten/ die Freifläche und Hausputz kümmert. Zusammen haben wir 175 kleine Heckenpflanzen an den Zaun gesetzt, hieraus soll eine dicke Hecke entstehen. Die anderen Mitarbeiter sollen auch aus der Nachbarschaft kommen, so dass eine Beziehung zum home und der Wunsch es zu schützen, entsteht. Diese Personen werden umgerechnet je 25-30 € im Monat erhalten, sowie Essen. Mrs. Sabano wird natürlich im home wohnen, in einem eigenen Zimmer. 

Wir danken noch einmal herzlich für die Einzelspenden, die den Bau des homes möglich gemacht haben.

  • Sandor Farkas                                                                       
  • Peter Saß                                                         
  • Projekt R 2                                                                                   
  • Andreas Häring                                                   
  • Welf Weinstock                                                                                                                            

Ebenso bedanken wir uns bei Steffi und Tobias Leube, die anlässlich ihrer Hochzeit im Juli 2018 Spenden für Agandi gesammelt haben.

Die Zahl unserer Vereinsmitglieder, die einen festen Monatsbeitrag spenden, ist noch sehr gering. Ziel unseres Fördervereins ist es, einen festen monatlichen Betrag für eine bessere Bezahlung der Lehrer (etwa 50.- €/ Monat/ Person) sowie für tägliches Essen für die Kinder aufzubringen (ca. 400.- €/ Monat/alle). Deshalb bitten wir Sie herzlich, den Verein durch eine jederzeit widerrufbare Mitgliedschaft mit einem selbstgewählten monatlichen Beitrag zu unterstützen.

Berlin im August 2018
Brigitte Kazooba

Das Home der Kinder Home Das Home von innen Schlafzimmer im Home Schwimmunterricht im Lake Victoria Hotel Auf dem Markt in Entebbe Ausflug mit dem Boda-Boda Die Nachbarin haben wir als Gärtnerin und Putzfrau gewonnen

Ilona's Besuch im März 2018

im März habe auch ich die Agandi-Kinder persönlich kennenlernen dürfen und kann sagen, es war eine sehr bereichernde Erfahrung!

Da zur Zeit alle Kinder in den Schulen untergebracht sind, wurden mir leider nur wenige Besuche gestattet. Die fünf Kinder auf der Jovens Highschool habe ich einmal in der Schule besucht und in Gesprächen Bedarfe erfragt. Es wurden Chemiebücher benötigt und neue Schuluniformen, die ich direkt in der Schule bestellen konnte.

Allen, unser ältestes Mädchen, habe ich als sehr offen wahrgenommen, mit ihr bin ich sehr schnell ins Gespräch gekommen. Sie erzählte mir, dass sie Ärztin werden möchte, Marvin Zahnarzt, Steven Elektro-Ingenieur und James möchte sich künstlerisch als Maler verwirklichen. 
Die Räumlichkeiten an der Schule waren verschlossen, so dass ich keinen Zugang zu den Schlafräumen hatte, mir wurde von den Kindern aber berichtet, dass je nach Geschlecht in einem Raum ca. 30 Kinder schlafen. Die Vorfreude, bald ins Agandi-Home ziehen zu können, ist riesengroß.

Die 17 kleineren Kinder auf der St. Michaels School besuchten mich mit dem Schulbus, in Begleitung einer Lehrerin, bei meiner Unterkunft in Entebbe. Nach anfänglicher Zurückhaltung haben sie sehr viel erzählt, mir Zöpfe geflochten und ausgiebig gespielt und getanzt. Ein weiteres Mal besuchte ich die Kinder an der Schule und wurde von ihnen herzlich empfangen. Wir setzten uns anschließend auf eine Wiese gegenüber der Schule und haben zusammen Armbänder und Ketten gebastelt – alle waren mit Eifer dabei und hatten sichtlich Spaß daran. Der kleine David saß die meiste Zeit auf meinem Schoß oder nahm mich an die Hand – bei ihm hatte ich das Gefühl, dass er sehr viel Zuwendung benötigt. Mit David, Paul und Joan habe ich bei einem der nahegelegenen Stände Getränke und Pancakes für alle besorgt und wenig später war die Besuchszeit auch schon wieder um.

Die Baustelle des Agandi-Homes habe ich ebenfalls besichtigt und die Fortschritte sind immens. Das Hauptgebäude mit den Schlafräumen war bereits von außen verputzt, das Dach gedeckt, Fenster und Türzargen waren schon eingesetzt. Beim zweiten Gebäude (Küche und Aufenthaltsraum) wurde bereits mit dem Dachgiebel begonnen und die Mauern für die sanitären Anlagen standen. Das Home liegt sehr nah an der Jovens Highschool und der Little-Angels-School, somit sind die Schulen für die Kinder fußläufig zu erreichen.

Ich freue mich auf ein Wiedersehen!
Ilona Wöhlk

Kids an der Jovens Highschool Besuch der 17 anderen Kinder Bastelstunde Home: Schlafräume Home: Küche und Essbereich Home: Sanitäre Anlagen

Brigittes Besuch im Februar 2018

In grossen Schritten zum Agandi-Home!

Wir freuen uns, Euch die aktuellen Neuigkeiten und Fortschritte mitteilen zu können:

  • Steven und Joyce haben die Aufnahmeprüfung für die Jovens High School bestanden, damit besuchen jetzt fünf unserer Agandi Kinder die Jovens sec.school. Zusammen mit Lilian wurde gefeiert.
  • Im Februar begann für die anderen Kinder das neue Schuljahr auf der St. Michaels school (wir haben über den Schulwechsel berichtet).
  • Die Kinder besuchten Brigitte zu Hause in ihren neuen Sportsachen der St. Michaels school. Lilian hat für alle Kinder und betreuende Erwachsene gekocht und die Kinder haben die Geschenke der Paten erhalten und ausgiebig gespielt.
  • Zusammen mit den Kindern wurde das Grundstück für das Agandi-Home besucht und die Fortschritte des Baus wurden in Augenschein genommen.

Den Kindern geht es gut, sie freuen sich über den Schulwechsel in eine Schule, die organisierter und sauberer ist sowie besseres Essen bietet.

Die Kinder freuen sich riesig auf ihr neues Agandi-Home. Es soll ab kommenden Juli/August zunächst von den ältesten fünf Kindern, die die Jovens sec.school besuchen, bewohnt werden.

Steven und Joyce haben die Aufnahmeprüfung bestanden die Kinder in neuer Sportkleidung Übergabe der Geschenke der Paten Lilian und zwei weitere Betreuer speisen bei Brigitte das wird die Küche und der Aufenthaltsraum Das Agandi Home - hier entstehen die Schlafräume mit den Kindern auf der Baustelle

Agandi Home und Schulsituation

Es gibt viele Neuigkeiten: 

  • Unser Antrag auf das Fördergeld von Bengo – engagement global zum Bau des Agandi homes für unsere Kinder wurde immer noch nicht bewilligt und wir können nicht – wie erhofft – im Januar mit dem Bau beginnen. Natürlich bemühen wir uns weiterhin um die Bewilligung.
  • Die 17 Kinder, die noch nicht zur secondary school gewechselt haben, ziehen zu Beginn des neuen Schulquartals ab 01. Februar 2018 um in eine wesentlich besser geführte und ausgestattete, christlich orientierte primary school mit dem Namen  „St. Michael´s“ !!! Wir hatten bereits im Sommer 2017 Kontakt zu dieser Schule, die ca. 10 km von der little-angels-school entfernt liegt, aufgenommen. Wir wollten jedoch abwarten, ob das Fördergeld für unser home bewilligt würde, da die little angels school in unmittelbarer Nähe des geplanten homes liegt und der Unterricht dort soweit akzeptabel ist. Die Unterbringung jedoch ist mangelhaft, hierüber haben wir euch informiert. Nun wollen wir den Kindern diese Unterbringung sowie das einseitige Essen nicht länger zumuten. 
  • Der Schulgeld- bzw. Internatsbeitrag in der St. Michaels Schule liegt umgerechnet bei ca. 63 € monatlich. Wir konnten jedoch erfolgreich mit der Schule einen Beitrag von 50 € pro Kind aushandeln! Dies bedeutet nicht, dass jetzt alle Paten 50 € zu tragen haben, es kann beim bisherigen Betrag bleiben. Wir haben eine Reihe von Mitgliedern, die mit ihrem Monats Beitrag von 5 € die fehlende Summe ausgleichen! Zudem gab es auch im Jahr 2017 einige hohe Einzelspenden. Davon wird ein Teil benötigt um die Kinder mit neuen Schuluniformen und etlichen anderen gelisteten Dingen für die neue Schule auszustatten.

Die Kinder werden vor Schulbeginn auf ihren Wissens- und Entwicklungsstand hin von der neuen Schule getestet und dann in entsprechende Klassenstufen eingeteilt.

Am 30.01.2018 fliege ich hin. Natürlich bin ich gespannt auf den neuen Schulbeginn und freue mich sehr auf die Kinder, auf Lillian und alle anderen.

Einen guten Start ins neue Jahr wünschen euch
Brigitte Kazooba und Welf Weinstock

12/2017

St. Michaels Schulklasse St. Michaels

Brigittes Besuch im Sommer 2017

Liebe Mitglieder und Freunde des Fördervereins AGANDI e.V.!

nach vier ereignisreichen Wochen in Uganda kann ich euch heute von meinem Aufenthalt berichten.

Am ersten Tag erfuhr ich, dass unser jüngstes Kind, der 4jährige David Ssali, seit einiger Zeit krank ist und Fieber hat. Ritah, eine der Schuleigentümerinnen und ich fuhren mit David ins Krankenhaus. Nach 7 (!) Stunden Aufenthalt und etlichen Untersuchungen ergab sich kein eindeutiges Bild. Man wollte ihn zur Beobachtung da behalten. Das wollten wir jedoch nicht.
David bekam am nächsten Tag von einem anderen Arzt Antibiotika und Injektionen – auch hier wurde kein eindeutiges Krankheitsbild beschrieben – aber es ging David nach 3 Tagen wieder gut!

Am 3. Tag kamen alle Kinder zu mir ins Haus und sie bekamen eure Geschenke. Es war großartig, die Freude der Kinder mit zu erleben!

Ich habe soooo viele Fotos und Videos…. Wir überlegen, in welchem – möglichst unaufwändigem Rahmen – wir euch alles zeigen können. Hat einer eine Idee ?

Mit einigen der älteren Kinder war ich mehrfach unterwegs – zum Schwimmen, auf dem Markt, zum Essen…Die großen Kinder haben viele neue (Schul-)Kleidungsstücke und Rucksäcke bekommen, die kleineren Kinder haben auf jeden Fall alle neue Schulschuhe und neue Turnschuhe bekommen.

Mit allen Kindern haben wir einen Ausflug zum Kisubibeach gemacht. Dort hat Lillian mit zwei Helferinnen für 30 Personen gekocht, die Kinder haben glücklich stundenlang gespielt.

Sie kamen auch wieder zu Besuch in mein Haus, diesmal haben wir die von uns 2015 mitgebrachten Puzzles mitgenommen, die im Schulbüro lagerten, nachdem sie damals einmal gebaut werden durften. Die Kinder haben in der Schule keinen Zugang zu irgendeinem Beschäftigungs- oder Spielmaterial – bis auf Bälle – weil es keins gibt. Es ist in Uganda nicht üblich. Die Menschen haben dafür kein Geld. Die wenigen die es haben, kaufen etwas für zuhause oder ziehen ins Ausland.

Deshalb ist es so faszinierend, die Kinder mit Puzzles, Lego o.ä. zu beobachten: Sie „stürzen“ sich darauf und tauchen erst wieder auf, wenn es fertig gestellt ist oder wir nach Stunden sagen, dass sie es bitte nächstes Mal weiter bauen sollen…

Auf einer solchen Beobachtung in einem Waisenhaus Roms basierte übrigens auch Maria Montessoris Pädagogik, besonders die Entwicklung von Sinnesmaterial.

Neben all den schönen Stunden und der Freude der Kinder wurden auch Probleme offenbar, besonders an der little-angels-school:

  • Die von Agandi gebaute Toiletten- und Duschanlage ist nicht in Betrieb genommen.
    Begründung: Die Wasserrechnung sei zu hoch.
  • Die Kinder werden äußerst einseitig ernährt: Maisbrei mit Bohnensoße mittags und abends. Immer.
  • Die Schlafsituation ist nach wie vor viel zu eng und schmuddelig.
  • Einige Kinder husten und fühlen sich schwach.

Wir sind mit Mackline, 10 Jahre alt und Maria, 7 Jahre alt später auch zum Arzt gefahren. Maria hatte Malaria und Mackline eine schwere Bronchitis mit Fieber. Beide bekamen viele Medikamente und Injektionen. Auch ihnen ging es nach wenigen Tagen viel besser!

Die ärztliche Versorgung in Uganda ist gut, jedoch gehen viele Menschen aus Kostengründen besonders in den entlegeneren Gebieten, nicht zum Arzt. Malaria ist so verbreitet wie hier eine Erkältung, es wird dort auch tatsächlich nicht als gefährlich eingestuft – wenn es entsprechend behandelt wird.

Es zeigte sich, dass der Bau des Agandi-homes so schnell wie möglich begonnen werden muss. Für das home ist auch eine kleine Krankenstation geplant sowie regelmäßige Gesundheitskontrollen.

Global engagement, das Antragsportal für NGO´s zur Baufinanzierung hat uns zugesichert, unseren Antrag im November 2017 zu berücksichtigen, so dass – wenn er genehmigt wird – im Januar 2018 mit dem Bau durch unseren Partnerverein „spa of hope“, begonnen werden kann. (Spa of hope musste gegründet werden, da die Bundesregierung nur Vereine vor Ort unterstützt. Agandi e.V. hat hier die Vermittlerfunktion bzw. ist der ebenfalls notwendige deutsche Partnerverein).

Eine weitere Problematik ergibt sich aus der Tatsache, dass sich einige Kinder über den neuen headmaster der little-angels-school beschwert haben, er würde sie schlecht behandeln. Auf genaueres Nachfragen stellte sich heraus, dass er sie als „orphans“ bezeichnet hat – dies gilt als Herabsetzung in dem Sinne, dass eine „Waise“ nichts zu sagen hat…Wie sich das alles genau ergeben hat, ist für mich nicht heraus zu bekommen. Dazu müsste ich oder einer von uns viel öfter vor Ort sein.

Aber sicher ist: Lillian hat hier großen Einfluss. Sie möchte schon lange, dass die Kinder die Schule wechseln. Zu Beginn wollte sie die Kinder unbedingt an der Schule ihres Dorfes haben – diese hatte aber noch nicht einmal ein Dach!

In Gesprächen mit unserem Partnerverein und anderen Beteiligten wurde klar, dass Lillian (nachvollziehbarer Weise) gerne etwas mehr Geld hätte. Deshalb versucht sie deals mit anderen Schulen auszuhandeln, die ihr dann einen Teil des Schulgeldes als Provision geben.
Auffällig ist, dass in jedem Brief der Kinder der Wunsch nach Schulwechsel thematisiert wird. Oft sogar mit gleichem Wortlaut. Es liegt die Vermutung nahe, dass diese Sätze diktiert wurden….Ihr werdet es lesen.

Wir hatten am 20.08. ein meeting mit Spa of hope und der little -angels-school, bei dem folgende Absprachen getroffen wurden:

  • Die Schule verbessert die Hygienestandards in den Schlafräumen, insbesondere durch Einrichtung eines weiteren Schlafraumes mit mehr Platz und Abstand zwischen den Betten.
  • Agandi e.V. sorgt für Moskitonetze, die für Doppelstockbetten geeignet sind.
    (Dreierstockbetten in Schulen wurden kürzlich von der Regierung verboten)
  • Die Kinder werden zum regelmäßigen Hände waschen aufgefordert.
  • Agandi/spa of hope stellt sicher, dass immer genügend Seife vorhanden ist.
  • Die Schule sorgt für Variationen beim Essen (Reis, Matoke, Tomaten, sonntags Fisch oder Fleisch.)
  • Die Schuleigentümer Steward und Ritah sprechen mit dem headmaster

Bis Februar 2018 (Beginn des neuen Schuljahres) müssen diese Maßnahmen erfolgt sein. Ein Mitglied von spa of hope wird dies kontrollieren und begleiten.
Sollte sich nichts oder zu wenig an der Situation geändert haben, werden die Kinder die Schule wechseln.

Einige von euch haben auf unsere Bitte hin smartphones für die Kinder mitgegeben. Die Kinder konnten es kaum glauben, haben sich riesig gefreut. Was ich vorher nicht wusste: An keiner Schule in Uganda sind smartphones erlaubt!
So kamen wir überein, dass die phones zunächst mal sicher in meinem Haus aufbewahrt werden und ab nächstem Jahr / Sommer in dem neuen Agandi home für die Kinder eingerichtet werden.

Herzliche Grüße
Brigitte Kazooba

September 2017

David Ssali beim Arzt David Ssali beim Arzt bei Brigitte auf dem Markt neue Schuhe für Alle Ausflug zum Kisubibeach wieder beim Arzt Die Kinder beim Spiel

Wir trauern um Adrian, der viel zu jung von uns ging

Leider erreichte uns die traurige Nachricht, dass eines unserer Agandi-Kinder, Adrian Ssenabulya, am 22. Mai 2017 ganz plötzlich an Atemnot verstorben ist. 

Er wurde im Dezember 2016 krank, auf unsere Nachfragen erhielten wir die Antwort, dass es ihm im Februar 2017 schon besser ging, er aber immer noch nicht zur Schule gehen könne. Im April verschlechterte sich Adrians Zustand noch einmal und Lilian brachte ihn zu der Schwester seines verstorbenen Vaters, wo er kurz darauf ganz plötzlich an Atemnot verstarb, noch bevor er ins Krankenhaus gebracht werden konnte.

Wir sind sehr betroffen über den Verlust von Adrian und hätten gern mehr über seine Krankheit erfahren.

Wir sind in Gedanken bei unseren Agandi-Kindern, die viel zu früh von ihm Abschied nehmen mussten und den schmerzlichen Verlust nun verarbeiten müssen.  

R.I.P. Adrian

AGANDI wächst und wächst. Mit Arafat sind wir nun 23.Kinder stark.

Seit April 2017 kann AGANDI das 23. Kind, Arafat Sengozi, willkommen heißen!

Stefanie und Tobias Leube haben die Patenschaft für unseren Neuzugang übernommen und ihm so den Besuch an der Little-Angels-School ermöglicht.

Vielen Dank.

April 2017

Arafat

Visitation Day im März 2017

Im März 2017 fand der Visitation Sunday statt, an diesem Tag wurde für die Kinder ein besonderes Mahl von Lilian gekocht.

Die Kinder genossen das köstliche Essen und die Getränke und hatten sehr viel Spaß miteinander.

Visitation Day im März 2017 Visitation Day im März 2017 Visitation Day im März 2017 Visitation Day im März 2017

Die Kinder werden groß - bald geht es auf die High School

Wir freuen uns. Denn Steven und Joyce werden in diesem Jahr die Primary School beenden und im Sommer verschiedene Prüfungen ablegen, um ab nächstem Februar die Secondary School - die Jovens-High-School - zu besuchen.

Die Jovens-High-School liegt in der Nähe der Little-Angels-School und wird bereits von drei Agandi Kindern besucht. Die Schulzeit dauert bis zum Abschluss 4 Jahre.

März 2017
 

Steven und Joyce zeigen stolz ihre Registrierungen zur High School (mittig: Lillian) Steven und Joyce bei der Registrierung

Das 22. Kind wurde aufgenommen

Ein neues AGANDI-Mitglied hat im Februar 2017 die Patenschaft für unseren Neuzugang, Joseph Rwigamba, übernommen.

Damit umfasst die "AGANDI-Gruppe" nun 22 Jungen und Mädchen, die durch uns gefördert werden und die Little-Angels-School besuchen können. 

Herzlich Willkommen!

Februar 2017

Joseph

Das geplante AGANDI HOME

Der größte Wunsch der Kinder ist ein eigenes Zuhause, in dem sie nach Schulschluss und in den Ferien liebevoll von Lillian Kakaire betreut werden.

Deshalb hat sich Agandi e.V. das Ziel gesetzt, den Kindern neben dem Schulbesuch und ihrer Grundversorgung diesen Wunsch zu erfüllen.

Ein in der Nähe der Schule liegendes Grundstück für das AGANDI HOME haben wir bereits erworben.

Einsatz Ihrer Spendengelder,
ganz konkret in diesem Projekt:

  • Baumaßnahmen
  • Betriebskosten (Strom, Wasser)
  • Ausstattung (Einkauf, Pflege, Wartung)
  • Betreuung/Personal
Grundstück für ein neues Zuhause Grundstück für ein neues Zuhause Grundstück für ein neues Zuhause Grundstück für ein neues Zuhause

Agandi bekommt Zuwachs!

Die Agandi-Gruppe umfasst nun 21 Kinder.

Wir freuen uns, euch mitteilen zu können, dass wir für jedes Kind einen Paten gefunden haben.

  • Die fünfjährige Natasha Nakawungu hat seit Oktober 2016 Angelika Wollschläger und Dietmar Arnholz  als Paten
  • Der zehnjährige Ibrahim Makumbi ist ab Februar 2017 unser 21. Agandi Kind. Seine Patin ist Manuela Schwind
  • Lillian Kakaire, die die Agandi Kinder während der Ferien betreut, erhält ab Februar regelmäßige Unterstützung durch Theresia Hartmann

Natasha Ibrahim

AGANDI e.V. jetzt auch bei Donatia

Agandi ist seit dem 06.10.2016 auch auf der Spendenplattform Donatia.org gelistet.

Der direkte Link: https://donatia.org/projekte/102-agandi+e-v

  • Besonders attraktiv für Spender ist, dass die Bayerische Versicherung jede Spende um 20% (maximal 6,00€/Spende) erhöht.

Nach der Spende wird der Betrag kostenlos erhöht, indem die Videos der Spendenpartner von Donatia angeklickt werden. Die erhöhen dann automatisch den Spendenbeitrag.

www.donatia.org Titelbild bei Donatia

News von Brigitte "im Sommer 2016 wieder vor Ort"

Liebe Mitglieder und Freunde des Fördervereins AGANDI e.V.!

Drei Wochen war ich in diesem Sommer in Uganda und habe unsere Kinder an der little angels school und der Jovens high school besucht. Der Empfang war wieder sehr herzlich, wir alle waren vom Wiedersehen begeistert!

  • An den Wochenenden haben Lillian und ich für die Kinder Besuchstage in meinem Haus bzw. am Kisubi beach organisiert.
  • Der Unterricht findet regelmäßig statt, allerdings wechseln die Lehrer – besonders an der Jovens – zu oft. Das liegt an deren mäßiger Bezahlung. 
  • Drei Mädchen waren krank, Maria und Allen hatten einen schlimmen Husten. Ein weiteres Mädchen, das nicht zu Agandi gehört aber von Lillian mitgebracht wurde, hatte Fieber und war sehr schwach.
    Mit den Kindern fuhren wir zum Arzt. Sie bekamen jede Menge Medikamente. Nach einer Woche ging es allen drei Kindern besser.
  • Das Essen in der little angles school ist sehr einseitig. Wenn ich dort war, gab es immer nur Posho (Grieß) mit Bohnen. 
  • Die Schlafräume waren dieses Mal überfüllt, d.h. nicht jedes Kind hat ein eigenes Bett. 
  • Die Toiletten und Waschgelegenheiten von Agandi waren noch nicht in Gebrauch. Mit Unterstützung durch einige Lehrer erklärten wir mehreren Klassen den Gebrauch und die Sauberhaltung der Toiletten. Besonders das Hände waschen mit Seife haben wir in den Mittelpunkt gestellt. Die Kinder und Lehrer freuten sich. 
    Die Schule fürchtet die Wasserrechnung, deshalb ging sie zögerlich an das Projekt heran. Aber zum Schluss waren auch die Schulträger überzeugt.
  • Auf jeden Fall wurde insgesamt deutlich, dass Agandi für die Kinder ein eigenes Zuhause haben sollte. Seit einigen Monaten sind wir dabei, ein home in der Nähe der Schule zu planen, weil es dafür unter bestimmten Voraussetzungen von der Bundesregierung Deutschland Geld gibt:
    In Uganda vor Ort muss eine Partner-NGO gegründet werden. Diese muss ein Grundstück nachweisen. Das ist bereits geschehen: Agandi hat im Namen der neu gegründeten NGO „spa of hope“ in Nalugala ein größeres Grundstück gekauft. Jetzt müssen noch viele Seiten ausgefüllt werden, viele Papiere eingereicht werden und dann – bekommen wir voraussichtlich das Geld für den Bau! 
  • Da mein neues Haus ganz in der Nähe der beiden Schulen liegt, konnten die Kinder an 2 Sonntagen mit Lillian und Ritah zu mir nach hause kommen. Ein highlight war das Überreichen der Federmappen, die mir die Paten der Kinder mitgegeben hatten.
    Nach dem von Lillian gekochten, reichhaltigen und leckeren Essen setzten sich die Kinder auf den Boden und begannen hingebungsvoll Briefe und Bilder für ihre Pateneltern zu gestalten. Wir Erwachsenen waren es, die irgendwann die Kinder aufforderten, zum Schluss zu kommen. Ihre Konzentrationsfähigkeit ist wirklich beeindruckend. Das gilt auch für die Kleinen. (3+5 Jahre alt).
  • An meinem vorletzten Tag fuhren wir mit einem Kleinbus sowie drei BodaBodas mit je drei Passagieren zum Kisubi beach. Für dieses Ereignis hatte Lillian einen „Agandi-Kuchen“ gebacken. Die Kinder hatten viel Platz zum Spielen.
  • Natürlich waren die Kinder aus den vor einem Jahr gekauften Sportschuhen herausgewachsen, viele auch aus ihren schwarzen Schul-Schuhen. Deshalb kaufte Agandi neue Schuhe – zur Freude der Kinder. 
  • Es fehlten einige Schuluniformen – auch sie waren zu klein geworden oder zerschlissen (werden täglich von den Kindern per Hand gewaschen). Aber ein Kassensturz stellte klar, dass hierfür kein Geld mehr vorhanden war.
  • Dagegen war die Anschaffung von einem Schulpullover für Jeden sehr wichtig. Abends wird es manchmal zu kühl für die dünne Schuluniform oder das Sportzeug. Viele Pullover waren zu klein geworden oder zerschlissen. Einige Kinder besaßen noch gar keinen.
    Eine Frau aus dem Dorf wird die Namen der Kinder einsticken. Dieser Kauf war unsere letzte Aktion bevor wir uns wieder für viele Monate voneinander verabschieden mussten.

Herzliche Grüße von Brigitte Kazooba 
Berlin im August 2016 

Arztbesuch Posho mit Bohnen Hände waschen nicht vergessen Grundstück für ein neues Zuhause Bei Brigitte Ausflug zum Kisubi beach neue Pullover für jedes Agandi-Kind

Aufnahme zwei weiterer Waisenkinder und neue Patenschaften

Die Agandi-Gruppe umfasst nun 19 Kinder, die wir durch zahlreiche Patenschaften fördern können.

  • Anthony Muggenyi freut sich über seine neue Patin Kirsten Gill
  • David Ssali konnte dank der Patenschaft durch Kathleen Schröter in den Kreis der Agandi-Kinder aufgenommen werden
  • Und auch Maria Nakazzi freut sich über die Aufnahme bei Agandi und ihre Patin Petra Niessen

Ein herzliches Dankeschön den Paten und den zahlreichen Unterstützern, die dies möglich machen.

April 2016

Anthony Muggenyi David Ssali Maria Nakazzi

News von Brigitte "im Februar 2016 wieder vor Ort"

Endlich! Anfang Februar 2016 waren Dennis und ich in Uganda, um die AGANDI Kinder, ihre Ferienbetreuerin Lillian, sowie die little-angels-school wiederzusehen!

Die Kinder waren während unseres Aufenthalts die ganze Zeit bei Lillian in Ndejje – wegen der Präsidentschaftswahlen am 18. Februar 2016.

Das wussten wir vorher nicht, normalerweise hätte die Schule am 01. Februar wieder angefangen, aber es bestand im ganzen Land Angst vor Unruhen – die dann glücklicherweise nicht eintraten, so dass die Schule für alle Kinder in Uganda am 22. Februar wieder begann.

Der alte und neue Präsident heißt J. Museveni – das garantiert eine weitere stabile politische Lage für die nächsten 5 Jahre.

So sind wir jeden 2. Tag mit dem Matatu und bodabodas (Mopeds) von Entebbe zu den Kindern nach Ndejje gefahren.

Die Wiedersehensfreude war riesig! Lillian hat hinter dem Haus für 35 Personen gekocht (denn sie hat 30 Kinder in ihrem Haus untergebracht, also zusätzlich zu den 17 Agandi-Kindern 13 weitere Waisenkinder), wir hatten  Geschenke von AGANDI und Grüße der Paten mit.

Mit neuen Fuß- und Handbällen gingen wir zu einem nahe gelegenen Sportplatz der örtlichen Schule, den die Kinder nutzen dürfen.

Unsere ältesten Jungen – James, Marvin und Paul bekamen Fußballschuhe, Allen, unser größtes Mädchen bekam Sportschuhe.

James, Marvin und Allen brauchten nun auch eine Grundausstattung für ihren Start an der secondary school!

Einer unserer wichtigsten Programmpunkte war die Anmeldung der drei an der Jovens high school. Im Vorfeld war nicht ganz klar geworden, wie hoch das Schulgeld an dieser Schule sein würde. In Begleitung von Martha, die unsere wichtigste Koordinatorin vor Ort ist, gingen wir mit den 3 Kindern zu der Schule. Es stellte sich heraus, dass wir in der Lage sind, das Schulgeld zu bezahlen!

Es kostet pro Kind umgerechnet im Monat 49.- €. Dazu kommen Anschaffungskosten für eine Basisaustattung jedes Kindes. Teile dieser Ausstattung besorgten wir während unseres Aufenthalts, weitere Dinge wurden in den letzten Wochen von Martha besorgt.

Wir kauften auch 34 Bettlaken und einige zusätzliche Matratzen.

Wir sind über diese Schule sehr glücklich. Die Gebäude sind in einem guten Zustand, das Areal ist riesig! Es gibt große Freiflächen, Wiesen, teilweise mit Fußballtoren und Basketballnetzen bestückt. Das Areal erstreckt sich bis zum Viktoriasee und bietet eine freie Sicht.

Die Schulleiterin erklärte den Grundsatz, nach dem gearbeitet wird: Die Kinder werden ermutigt, nicht kritisiert, jedes Kind bekommt individuelle Hausaufgaben, je nach Leistungsstand.Die besondere Situation unserer Waisenkinder – die teilweise nicht lange in der primary school waren – wird berücksichtigt.

Mit den Kindern (wechselnde Gruppen von 2-4 Kindern) fuhren wir nach Kampala zum Einkaufen, aber auch nach Entebbe – zum Eis essen  und schwimmen gehen im lake victoria hotel! Die Freude der Kinder war unbeschreiblich, keins von ihnen war jemals in einem Schwimmbad gewesen.Dort hatten wir einen engagierten Schwimmlehrer gefunden, der sich für wenig Geld stundenlang um die Kinder bemühte. So erhielten sie eine Grundahnung vom Schwimmen und der Spaß war groß.

Eine Tochter von Lillian bot an, T-shirts für die Agandi-Gruppe zu drucken. Nach wenigen Tagen waren sie fertig und wir konnten gemeinsam in den neuen T-shirts einen Spaziergang in Ndejje machen.

Gerne würden die Kinder auch ihre Paten sehen und natürlich ist auch jedes andere AGANDI Mitglied ein gern gesehener Gast!!!

Bei Lilian zu Hause Die Kids vor dem Matatu Brigitte mit den Kids Lilian Kakaire kocht ein Mahl Mittagessen Bei Lilian: Brigitte hat Geschenke dabei Jovens high school Alle Kinder bekamen ein neues Shirt mit Agandi-Aufdruck

AGANDI e.V. auf der Goodnity-App

Seit dem 16.12.2015 finden Sie Agandi e. V. bei Goodnity! 
Goodnity ist eine Spenden-App, über die Sie ohne etwas zu zahlen eine Spende generieren können.

Die Idee dahinter:

Nutzer dieser App beantworten regelmäßig ein paar Meinungsumfragen. Die beauftragten Firmen dahinter übernehmen als Dankeschön Ihre Spende an das von Ihnen gewählte Projekt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.goodnity.com, die App ist in Ihrem App-Store kostenlos erhältlich.


Jean-Paul hat eine Patin!

Susanne Wagenpfeil hat die Patenschaft für Jean-Paul übernommen. Wir freuen und bedanken uns sehr!

Dezember 2015

Jean-Paul

Spendenaufruf - Ein Dach für den neuen Schlafsaal!

Um den Rohbau des neuen Schlafraums auszubauen und zu bedachen, fehlt noch etwas Geld! Mit dem neuen Schlafsaal würden wir den Kinder etwas mehr Platz und Privatsphäre ermöglichen. Die Kinder übernachten in den aktuellen Schlafräumen derart beengt, dass kein Stuhl oder Regal hinein passt. Ihr Kasten mit den wenigen persönlichen Habseligkeiten liegt auf dem Bett! 

November 2015

Der Rohbau des zukünftigen Schlafsaals Bisheriger Schlafraum - in den Kisten bewahren die Kinder ihr Hab & Gut auf

Allen Nakabugo feiert ihren Kindergartenabschluss

Im November wurde der Abschluss der "top class" (Kindergarten) gefeiert - unter den Kindern unsere 7jährige Allen, das derzeit zweitjüngste Kind der AGANDI-Gruppe. Traditionell tragen die Kinder zur Feier den "Studenten-Hut".

Die AGANDI-Gruppe feiert mit Allen den Kindergarten Abschluss. Lillian Kakaire hat dafür einen Kuchen gebacken und den Kindern konnte wieder ein Taschengeld überreicht werden.

November 2015

Allen Nakabugo Allen mit der Kindergarten-Abschlussklasse Allen mit der AGANDI-Gruppe und neuem Taschengeld Die Kinder freuen sich über ihr Taschengeld

AGANDIs Kinder bekommen Post

Im Oktober 2015 konnten den Kindern Briefe und Fotos der neuen Paten übergeben werden - und dazu das erste "pocket-money" (Taschengeld). 

Oktober 2015

Unsere Kinder mit den Briefen von ihren Paten (v.l.hinten): Marvin, James, Allen, Anthony, Steven, Paul, Gerald (v.l.mitte): Joan, Mackline, Joyce, Tendo, Marion, Sandra, Jean-Paul (v.l.vorne): Allen, Tonny, Adrian Tschengeld für die Kinder

Neue sanitäre Anlagen

Dank der großzügigen Einzelspenden aus den Jahren 2014/2015 konnte im Oktober 2015 der im August begonnene Bau der sanitären Anlagen - je 3 Toiletten und Duschen für Mädchen und Jungen - fertig gestellt werden!

Oktober 2015

Das Gebäude für die neuen Duschen und Toiletten ist fertig Ausheben der Grube im August Fertigstellung der Waschräume Dusche, WC und Waschgelegenheit für Jungen und Mädchen Dusche WC

Sehr großzügige Einzelspender: Wir bedanken uns recht herzlich!

Anfang September 2015 spendete Peter Saß für den Bau eines Daches des neuen, größeren Schlafraumes für die Kinder den Betrag von 2000 €

Ebenfalls im September feierte Mareille Termath ihren Geburtstag und wünschte sich von ihren Gästen anstelle von Geschenken Spenden für das neue Dach. Hier kamen 680 € zusammen!

AGANDI sagt im Namen der Kinder herzlichen Dank!

 

September 2015


AGANDI vor Ort - unsere Eindrücke

Liebe Mitglieder und Freunde des Fördervereins AGANDI e.V.!

Im August 2015 habe ich die little-angels-nursery and primary-school in Nalugala (nahe Entebbe) und die von uns gesponserten 15 Waisenkinder besucht. Was ich erlebt habe, war äußerst beeindruckend und hat hinsichtlich der Freundlichkeit und Dankbarkeit der Kinder und Erwachsenen alle Erwartungen übertroffen.

Die Agandi-Gruppe an der Schule umfasst jetzt 15 Kinder. Ihr wisst, dass wir seit Januar 2015 für 12 Kinder den Aufenthalt an der Schule/ Internat bezahlen. Drei weitere Waisenkinder wurden damals von Stella Rugunda und Lillian Kakaire dazu gebracht, weil sich alle Kinder aus Ndejje kannten. Hier lebt Lilian, eine gute Seele (mit ganz wenig Geld), die sich seit über 20 Jahren um ärmste, ausgestoßene und Waisenkinder kümmert. Stella Rugunda wollte für die 3 aufkommen. Zur Zeit ist das aber für sie finanziell nicht möglich. Die Schulträger (Stewart Kyadondo, Andrew Senjovu, Rita Mande) wollten die drei Kinder jedoch nicht wieder weg schicken , so kamen wir überein, dass das Geld für die 12 Kinder durch 15 geteilt wird und alle bleiben können! Wir haben vereinbart, dass 9 Monate im Jahr das Geld an die Schule geht, 3 Monate an Lillian, weil die Ferienzeiten, in denen die Kinder bei Lillian sind, ca. 3 Monate im Jahr betragen.

Nun kenne ich die Kinder persönlich. Es war unbeschreiblich schön mit ihnen. Sie sind alle respektvoll, scheu und überangepasst, aber auch äußerst begeisterungsfähig und konzentriert. Ich wünschte, ihr könntet ihnen begegnen!!

Das Gruppenfoto entstand bei unserem Ausflug gegen Ende meines Aufenthalts. Alle waren an diesem Tag fröhlich. Sie tragen neue Sportkleidung und Schuhe, für 12 Kinder von Agandi angeschafft für 3 speziell von Ilona Wöhlk.

Aus Allem, was ich erlebt und gesehen habe, ziehen wir den Schluss, dass die einzige Möglichkeit, unsere Arbeit effektiv fortzusetzen, darin liegt, dass Einzelne von euch sich jeweils ein einzelnes Kind aussuchen, um es monatlich mit 40,00 € zu sponsern! Damit wäre der Schlafplatz bezahlt, Essen, Wasser und natürlich die Schulausbildung. Weiteres Geld, das nötig ist für Schuluniformen, Hausuniformen, Schuhe, Sportschuhe, Schuhcreme, Seife, Zahnpasta, Hefte, Schreibzeug, etc.  würde weiterhin der Verein insgesamt tragen. Aber mit den jetzigen Einkünften wird es schwer, den Kindern das zu geben, was sie dort brauchen!

Der ugandische Staat zahlt für Waisenkinder nichts. Lillian backt Brot und Kuchen und verkauft es. Damit kann sie immer einige Kinder ernähren (Maisbrei mit Bohnen). Sonst hat sie auch kein Geld. Es gibt einfach niemanden, der für die Kinder aufkommt, außer uns!

In Vertretung von Agandi kaufte ich Schuluniformen, Hausuniformen, Sportkleidung, Schul-Schuhe, Sportschuhe und Verbrauchsmaterial.

Darüber hinaus ist es ja unser Ziel, die Schule auszubauen. Das Schulgebäude ist ärmlich angelegt und ausgestattet. Unser nächstes Ziel ist der Bau von sanitären Anlagen:

  • 4 Toiletten (2x für Mädchen und 2x für Jungen)                                  
  • 2 Duschen (1x für Mädchen und 1x für Jungen)                             
  • 2 Waschbecken                                                                   
  • 1 Wassertank                                                                           

Mit dem Bau wurde bereits begonnen, die Finanzierung (5500 € für die Anlagen insgesamt, ca. 1000.- € für den Wassertank) ist gesichert. Dank fundraising / vielfach über betterplace (Ilona Wöhlk) haben wir das Geld auf dem Vereinskonto.

Ich habe mich intensiv mit jedem Kind beschäftigt, sein Schicksal und meine Beobachtungen auf der Seite "Die Kinder" veröffentlicht.

Es gibt keine psychologische Betreuung für die Kinder. Aber der komplett durchstrukturierte Alltag sowie die ständige Gemeinschaft lässt die Kinder ihre schlimme Vergangenheit vergessen. Die zuständigen Erwachsenen vermeiden Gespräche über Schicksale bewusst. Diese Entscheidung ist gut nachvollziehbar, denn zur intensiven Betreuung fehlen Personal und Geld. Grundsätzlich sind alle Kinder gesund, keines ist HIV positiv. Erkältungen sind allerdings verbreitet.

An einem Samstag wurde für mich und die Eltern der anderen ca. 185 Kinder ein großes Fest gefeiert, von 10–17 Uhr!!! Die Kinder sangen, tanzten, spielten Theater, Klassenweise und Gruppenweise, den ganzen Tag, hoch konzentriert, lebendig, einfach wunderschön und unvergesslich! Unsere im Februar gesponserten Trommeln waren fast pausenlos im Einsatz, es war auch eine große Musikanlage aufgebaut. Eine sehr gute Tänzerin ist Joan. Theater spielten Allen (groß) und Paul. Unsere anderen Kinder haben mitgesungen und getanzt, Bewegungslieder aufgeführt. Die 12 Lehrer hatten Alles über Wochen mit den Kindern intensiv einstudiert. Die Schulträger haben immer wieder ihren Dank AGANDI gegenüber ausgesprochen für jede Unterstützung und besonders für die Solar-Anlage. 

Im Februar hat die Schule auch Fußballtore und net-Ball Stangen anfertigen lassen (Agandi sponsoring), die von den Kindern nachmittags sowie zum Sportunterricht auf die riesengroße Sportwiese über dem Viktoria-See getragen werden. Die Fußball-Mannschaft der little-angels-school hat im März bei einem Schulturnier den 1. Platz gemacht, auch Dank James Kitukas super-Einsatz.

Es gibt von jedem Tag, den ich dort war so viel zu erzählen… auch einen Tagesausflug der ganzen Schule habe ich mit begleitet.

Mit den 3 Ältesten habe ich einen Ausflug gemacht, mit den 15 Agandi Kindern ebenfalls. Dieser Tag war mit Allem, was wir dafür brauchten von unserem Mitglied Ilona Wöhlk gesponsert. Dazu gehörten auch noch diverse Anschaffungen auf dem Markt (Zahnpasta, Schuhcreme, Schulmaterial…).

Mit dem Bau der Toiletten wurde bereits begonnen, indem eine Grube ausgehoben wurde, aus der später Abwasser abgepumpt wird (siehe Bildmaterial).

Die Kinder übernachten in den Schlafräumen derart beengt, dass kein Stuhl oder Regal hinein passt. Ihr Kasten mit den wenigen persönlichen Habseligkeiten liegt auf dem Bett! Deshalb möchten wir für einen neuen Schlafraum, dessen Grundmauern bereits stehen, das Dach finanzieren. Das wird das nächste Bauprojekt nach den sanitären Anlagen.

Unabhängig von jeder Einzelspende ist die regelmäßige Unterstützung durch eine Mitgliedschaft im Verein bzw. die Bereitschaft zur Patenschaft für ein Kind die größte Hilfe vor Ort. Bitte kontaktiert uns, wenn Sie sich entschließen können, ein Kind mit 40.- € pro Monat persönlich zu unterstützen (natürlich gerne auch geringere oder höhere Beträge)!

Das Kind erfährt dann Ihren Namen und tritt in Kontakt zu Ihnen. Es lohnt sich, die Kinder sind so dankbar, leistungsbereit und süß. Auch Sie werden viel Freude mit ihnen haben! Bei Interesse werden auch die Zeugnisse des Kindes als Dateianhang versendet, ebenso wie alle Informationen, die Sie möchten. Das Kind kann natürlich auch besucht werden!

Viele Grüße,
Brigitte Kazooba

Berlin, August 2015

Foto von links: Steven, Sandra, Adrian (vorn), Mackeline, Joan, Tendo (verdeckt), Tonny, Paul, Anthony, Allen, Allen( klein, vorne), James, Jean-Paul, Marion, Marvin Brigitte mit Adrian Brigitte mit Allen und Marion Marvin, Lilian, Brigitte, James beim Ausflug mit den 3 Ältesten Schlafraum der Mädchen James mit Fußballmannschaft und Pokal in AGANDI Trikots! Die Lehrer Toilettenbau

Blitzschutz für die Solaranlage

Aus den eingenommenen Spendengeldern der Firmenfeier Schröter Medizin-Technik wurde jetzt auch ein Blitzableiter auf dem Schuldach installiert. Bei einer Solar-Anlage ist dieser Blitzschutz sehr wichtig, denn PV-Anlagen können sowohl durch direkte als auch durch nahe Blitzeinschläge gefährdet werden.

Berlin, 22. Juli 2015


Spenden schenken - so feiert die Firma Schröter-Medizin-Technik ihr 20jähriges Jubiläum!

Die im Familienbesitz befindliche Firma Schröter-Medizin-Technik mit Sitz in Wittbrietzen / Brandenburg feierte am 01. April 2015 ihr 20jähriges Jubiläum und sammelte aus diesem Anlass statt Geschenken Spenden für eine Solar-Anlage zur autonomen Energie-Versorgung der Little Angels School.

Die stolze Summe von 3000.- € kam bei der Feier mit vielen Gästen und buntem Programm zusammen!

Allein die Firma Boge spendete 1000.- €. 

Glücklich konnten die Lehrer und Kinder am 26. Mai 2015 ihre neue Solar-Anlage einweihen.

Die Kapazität reicht aus, jeden Raum der Schule, einschließlich Schlafräumen und Küche dauerhaft zu beleuchten.

Eine ganz neue Erfahrung für Alle, die bisher für viel Geld mit städtischem Strom versorgt wurden, der allerdings in Uganda fast täglich für 1 bis 6 Stunden ausfällt.

Ein herzliches Dankeschön an alle Spender und die Firma Schröter, die dies möglich gemacht hat.

Auch der Schulleiter der Little Angels School, Herr Andrew Senjovu bedankt sich ganz herzlich mit dieser mail:

"Greetings from Little Angel Nursery and Primary School.
This is a mail that appreciates the services offered by AGANDI to Little Angels.
I am delighted to inform you that the school is now lite with solar energy in all classes and dormitories. We therefore appreciate the support given to the school and may God bless and reward you abundantly."


Berlin, 4. Juli 2015

Firmenjubiläum der Firma Schröter-Medizin-Technik Ehepaar Schröter mit der grosszügigen Spende der Firma Boge Die Solaranlage auf dem Schuldach Solarpanele Solarstrom bringt nun die Glühbirne zum Leuchten Einweihungsfeier der neuen Solaranlage

Agandi verlagert seine Tätigkeit in Entebbe

Die Good-Samaritan-School ist dank unserer gezielten Spenden in einem akzeptablen baulichen Zustand. Die Kinder haben seit einiger Zeit Zugang zu Trinkwasser. Alles, was AGANDI an Spendenmitteln eingebracht hat, wurde erfolgreich zur Verbesserung der Gesamtlage eingesetzt!

In mehreren Gesprächen mit der Schulleiterin stellte sich im Sommer 2014 jedoch heraus, dass eine weitere Zusammenarbeit im Sinne von AGANDI nicht mehr möglich ist. Frau Namakula wollte selbst die Spendenbeiträge verwalten, auch eine geplante Kooperation mit verschiedenen NGO’s, welche den Kindern im Anschluss an die Schulausbildung eine Perspektive bietet, hat sie strikt abgelehnt. AGANDI hat daraufhin seine Vereinstätigkeit in Entebbe verlagert und wird nun Waisenkinder direkt fördern und unterstützen.

Durch intensive Recherchen ist es uns gelungen, eine primary school mit dem Namen „Little-Angels“ in Nalugala/ nahe Entebbe ausfindig zu machen. Lesen Sie mehr dazu unter "Die Schule"


Jahresrückblick 2013

Liebe Freunde und Mitglieder des Vereins AGANDI e.V.,

dank eurer Beiträge und Spenden im Jahr 2013 konnten wir weitere Verbesserungen in unserer Schule finanzieren, im Januar dieses Jahres war es sogar möglich, alle Innenräume der Good-Samaritan-School abschließend zu verputzen.

Im November 2013 konnten wir einen großen Wunsch der Schulleiterin Mrs. Namakula, der Kinder und Lehrer erfüllen: Der Bau von sechs stabilen, professionellen, traditionellen Trommeln unterschiedlicher Größe für den Musik- und Tanzunterricht wurde in Auftrag gegeben.

Zwei Wochen später wurden die fertigen Trommeln zur Schule transportiert und hier bei einem aus diesem Anlass organisierten Fest eingeweiht.

So sind wir unserem Wunsch nach einer dauerhaften Etablierung musischer Fächer ein Stück näher gekommen!

Wo stehen wir und was wurde noch im Jahr 2013 erreicht:

Im Dezember 2013 fand bei der Spendenplattform „better place“, wo unser Verein AGANDI e.V. von unserem aktiven Mitglied Ilona Wöhlk im März 2013 eingestellt wurde, eine Fundraising-Challenge statt. In diesem Rahmen sind für AGANDI e.V. bereits 545,00 € zur Auszahlung gekommen!

Von Einzelspendern kam zum Jahresende die Summe von 3.560,00 € zusammen!

Die Einnahmen aus Mitgliederbeiträgen betrugen im Jahr 2013 3.560,00 €, insgesamt haben wir über 7.600,00 € an unsere Schule als Hilfe überweisen können.

Mit dieser positiven Entwicklung sind wir unserem dringenden Wunsch, die Schlafsituation der 28 innewohnenden Waisenkinder zu verbessern, ein Stück näher gekommen. Als nächstes ist der Bau eines großen Schlaftrakts mit 25 Betten geplant.

Bevor mit dem Bau begonnen werden kann, ist es wichtig, die Besitzverhältnisse des Grundstücks und der Gebäude so zu ändern, dass der AGANDI e.V. Anteils-Eigner wird und damit sicher gestellt wird, dass das Grundstück mit Schule nicht ohne Zustimmung bzw. Auszahlung von AGANDI e.V. verkauft werden kann. Aktuell kümmern wir uns um eine entsprechende Änderung des Grundbuch-Eintrags vor Ort. Wir werden Euch über die weitere Entwicklung informieren. 

Berlin, Brigitte Kazooba, 04.02.2014


Liebe Freunde und Mitglieder des Vereins AGANDI e.V.

Zwei intensive, erlebnis- und erfahrungsreiche Wochen an der AGANDI Good-Samaritan-School in Entebbe liegen hinter mir.
Es wurde schnell deutlich, dass wir uns zuerst um die „basics“ kümmern müssen, d.h. jeden Tag eine warme Mahlzeit für die innewohnenden Waisenkinder und die Lehrer bereitstellen, sowie Trink- und Waschwasser für alle.
Ihr erinnert euch, dass wir ein Wasserrohr-System, Toiletten, Duschen, Waschbecken dank eurer Spenden installiert hatten. Was wir nicht wussten: die Wasserrechnung von ca. 50,00 €/Monat konnte meistens nicht bezahlt werden, das Wasser wurde abgesperrt!
Der 3. Posten, der jeden Monat abgedeckt sein muss, sind die „Gehälter" an die Lehrer. Sie bekommen von uns 25,00 € im Monat, was zu wenig ist. Ziel ist es, 100,00 € pro Lehrer zu bezahlen, aber dafür brauchen wir viel mehr Vereins-Mitglieder.
Zunächst werden wir die Bezahlung auf 50,00 € erhöhen.
In vielen Gesprächen vor Ort habe ich erfahren, wie willkürlich staatliche Hilfe eingesetzt wird. Der Staat hat seit 2005 Grundschulen etabliert, allerdings bei Weitem nicht genug für die vielen Kinder Ugandas. In den staatlichen Schulen sind teilweise über 100 Kinder in einer Klasse! Die Eltern dort kaufen Schuluniform und Material. Selbst das können/wollen die guardians (Pflegeeltern) unserer Waisenkinder nicht aufbringen.
Wir arbeiten jetzt daran, eine staatliche Beteiligung zu erhalten, das kann aber sehr lange dauern.
Zur Zeit sind alle Beteiligten auf AGANDI angewiesen.
Vorgefunden habe ich 7 Klassen (primary 1-7, sowie eine kleine Kindergartengruppe, die meist sich selbst
überlassen ist). Die Kinder erhalten einen "Pauk-Unterricht", schreiben von der Tafel ab, lernen auswendig.
Sie haben keinen Sport (außer laufen), keinen Musik/Tanzunterricht, auch keinen Kunst/Werkunterricht.
Hierfür ist null Material vorhanden.
Ich hatte einen Koffer voller Zeichenblöcke, versch. Farben, Sperrholz, Laubsägen etc. mitgenommen.
Nie zuvor habe ich eine solche Begeisterung und Konzentration bei kreativen Arbeiten mit Schülern erlebt. Sie
wollten nicht mehr aufhören, zu malen, zu sägen, ihre Werke fertig zu stellen.
Es tat weh zu wissen, dass nach meiner Abreise das Material bald verbraucht sein wird.
Unser wichtigstes Ziel nach der Grundversorgung ist also, Sport, Musik, Kunst als Unterrichtsfächer zu etablieren.
Die Lehrer haben das Potential und können es kaum erwarten, anzufangen!
Vor Ort haben wir Bälle gekauft, u.a. einen stabilen Fußball und die Kinder nahmen zum ersten Mal, seit die Schule existiert am Fußball- und netball Wettbewerb der Schulen teil! Sie verloren zunächst, weil sie nie trainiert hatten. Aber das soll sich ändern!

Um die Schule am Leben zu erhalten, sind zunächst ca. 560.- € pro Monat erforderlich. Die teilen sich wie folgt
auf:
160.- € für 100 kg Maismehl, 80 kg Bohnen, Öl zum Kochen und Brennholz
50.- € für die Wasserrechnung
350.- € Bezahlung für 7 Lehrer.
Den größten Teil dieser Summe wird das Ing.Büro W. Weinstock bestreiten.
Darüber hinaus muss Material für Sport / Kunst / Musik angeschafft werden, wir haben eine Grundlage von ca.
200.- € pro Halbjahr / 130 Kinder errechnet. (Blöcke, Farben, Bälle, Netze, Trikots, Trommeln...)
Bei meinem Aufenthalt habe ich aber auch einen Raum verputzen und Regale bauen lassen. Der Ausbau der Schule, die im Prinzip nur aus Grundmauern besteht, ist ebenso unerlässlich.


Brigitte Kazooba, Juli 2013

Unser neues net-ball Team Unser neues Fußball Team Begeistert stellen die Kinder Holzpuzzles her Mit dem Tischler kaufen wir Holz für die neuen Regale Eines der fertigen Regale Der unverputzte Klassenraum Beim Verputzen Der fertig verputzte und angestrichene Raum

Liebe Freunde und Mitglieder des Vereins AGANDI e.V

Ein Anfang ist getan. Es gibt noch so viel mehr zu tun:

Der Zugangsbereich zum Schulgebäude steht während der Regenzeit über Wochen ca 50 cm hoch unter Wasser. Um Klassenräume zu erreichen, müssen Schüler und Lehrer hindurch waten.

Die meisten Räume sind noch unverputzt und unzureichend ausgestattet.


Die Bezahlung der 10 dort tätigen Lehrer

Das zur Zeit vordringlichste Problem liegt in der Bezahlung der 10 dort tätigen Lehrer. Sie bekommen umgerechnet ca 15,00 € pro Monat ausgezahlt. Natürlich sind sie sehr unzufrieden und bleiben der Schule öfter fern um z.B. durch den Verkauf von selbst angebautem Gemüse und Früchten ihren Unterhalt aufzustocken.

Keines der 130 Kinder bekommt im Elternhaus genug zu essen. Die Eltern sind alle arm und weitgehend erwerbslos. 28 Kinder leben dauerhaft im Schulgebäude, sie sind Waisen.

Alle Kinder sollen täglich ein Schulessen erhalten. Das ist leider nicht immer ausreichend möglich, es fehlt auch hierfür das Geld.


Projektbericht 1, bauliche Sanierung der Sanitärbereiche in der Schule

Für die bauliche Sanierung der Sanitärbereiche wurden die Mittel der Überweisung vom 21.10.2010 in Höhe von 803,27 € verwendet.

Es wurden folgende Arbeiten finanziert:

Verputzen der Wände im Zugangsbereich zu den WC´s und Duschen

1.    Zustand der Wände vor Ausführen der Arbeiten
2.    Verputzen des Zugangsbereichs
3.    Das einzige für alle Kinder vorhande WC vor der Sanierung
4.    Verputzen von Wänden und Malerarbeiten in zwei Duschen und zwei WC´s, Einbau von Hock WC´s          

Zustand der Wände vor Ausführen der Arbeiten WC Gang beim Verputzen WC Gang beim Verputzen WC Gang fertig verputzt WC unverputzt WC verputzt dusche verputzt

Projektbericht 2, bauliche Sanierung der Sanitärbereiche in der Schule

Für die bauliche Sanierung der Sanitärbereiche wurden die Mittel der Überweisung vom 04.01.2013 in Höhe von 1500,00 € verwendet.

Es wurden folgende Arbeiten finanziert:

Im Dezember 2012 und 2013 wurde vom Spendengeld ein Trinkwasser- und Abwasser-System installiert.

Für vier Toiletten mit Spülkästen, zwei Duschen und ein Waschbecken wurden die Wasser- und Abwasserleitungen verlegt und die vorbereiteten Nasszellen mit Sanitärobjekten ausgestattet. Es wurden neue Türen gebaut und eingesetzt.

Dusche neu neues Wasserrohrsystem neues Wasserrohrsystem Toilette neu Waschbecken neu

Danke an alle Spender!

Vom restlichen Spendengeld wurden ein Sack Maismehl, ein Kanister Öl und etwas Reis gekauft und mit dem schuleigenem Motorrad zur Schule transportiert.

Wir danken allen Spendern für die bisher eingegangenen kleinen und großen Einzelspenden.

Die Zahl unserer Vereinsmitglieder, die einen festen Monatsbeitrag spenden, ist noch sehr gering. Ziel unseres Fördervereins ist es, einen festen monatlichen Betrag für eine bessere Bezahlung der Lehrer (etwas 50,00 €/Monat/Person) sowie für tägliches Essen für die Kinder aufzubringen (ca. 400,00 €/Monat/alle).

Deshalb bitten wir Sie herzlich, den Verein durch eine jederzeit widerrufbare Mitgliedschaft mit einem selbst gewählten monatlichen Beitrag zu unterstützen.